Turnier Wilhelmshaven 2016

Mannschaftsfoto 2016 Wilhelmshaven

Das vierte von sechs Turnieren ist beendet und die Barrien Green Bears verpassen die große Chance um das Titelrennen. Bereits im ersten Spiel am Samstag lief es alles andere als gut. Pitcher Thomas Kercher erwischte einen tollen Tag und brachte die Bälle sauber zum Catcher. Doch leider wurden diese vom Umpire nicht gegeben und das Trainerteam um Patrick Neddermann musste schon früh wechseln. Tobias Legenhausen machte danach keinen schlechteren Job aber es wurden zu viele einfache Fehler gemacht. Die Gegner aus Aurich machten nicht weniger Fehler, aber die Green Bears konnten diese nicht zum Vorteil nutzen, sondern belohnten den Gegner sogar noch dafür. So verschenkte man - mehr als ärgerlich - das Spiel nach drei Innings mit 10 zu 7.

Im zweiten Spiel am Samstag kam es zum zweiten Duell der beiden Führenden. Die Osnabrück Basebusters, die bereits zuvor ganz knapp gegen die Wilhelmshaven Waves gewonnen hatten, musste man nun schlagen, um überhaupt noch eine Chance auf den Titel zu haben. Es begann gut für die Green Bears, die schnell mit zwei Runs in Führung gingen und zwei Läufer auf Base hatten, als Teammanager Patrick Neddermann an den Schlag kam. Er erwischte einen richtig guten Tag und schlug einen Line Drive über den Short Stop, so dass man bereits nach dem ersten Inning mit 4 zu 2 in Führung ging. Pitcher Alexander Möller erledigte seinem Job ebenfalls gut und ließ wenig zu. Nach vier Innings war es ein packendes Baseballspiel mit einem Stand von 4 zu 4. Die Bears gingen dann im fünften Inning wieder mit einem Run in Führung und hatten nun alles in eigener Hand. Doch leider sollte es nicht sein, denn im entscheidenden Moment ging den Green Bears das Glück aus. Der Ball sprang durch eine Bodenunebenheit durch das Infield und die Osnabrücker konnten den zweiten knappen Sieg einfahren. Nach diesen zwei knappen und glücklichen Siegen sollte der Kampf um den Titel für die Osnabrück Basebusters entschieden sein, die mit 11 zu 0 Siegen weiterhin ungeschlagen das Feld anführen. Erwähnenswert wäre auch noch das Duell des besten Pitchers gegen den besten Batters der Liga. Alexander Möller als Pitcher verlor dieses leider und der Osnabrücker Pablo brauchte nur einen einzigen Pitch, den er dann wieder mal als einziger Spieler über den Zaun zum Homerun schlug.

Am Sonntag waren die Bears dann in der Pflicht gegen den Gastgeber um zumindest Platz 2 zu verteidigen, aber bereits vor dem Spiel gab es eine schreckliche Nachricht. Maik Stegemann, der bei den Cornau Buffaloes ausgeholfen hatte, zog sich eine schwere Verletzung am Sprunggelenk zu und musste in Krankenhaus. Die Green Bears konnten trotzdem mit voll besetzter Mannschaft antreten. Die Waves standen dabei auch unter Druck da auch sie kein Spiel ihres Heimturniers gewinnen konnten. Starting Pitcher Tobias Legenhausen hatte alles im Griff und die Green Bears führten nach zwei Innings mit 2 zu 1 als er dann den Mount an Alexander Möller übergab. Diesem merkte man zwar schon seine Erschöpfung an und er ließ mehr Runs zu, aber die Offense der Green Bears nutzte ihrerseits die Erschöpfung des gegnerischen Pitchers und erzielte im dritten Inning sechs spielentscheidende Runs. Am Ende stand es 8 zu 5 und die Green Bears bleiben somit Zweiter der Tabelle. Die Waves rutschen hingegen auf den vierten Platz ab. Die Aurich Shoreliners konnten sich durch ihren Sieg gegen die Green Bears auf den dritten Platz verbessern und liegen nun dicht hinter den Green Bears. In vier Wochen geht es dann nach Aurich zum vorletzten Turnier der Saison. Wieder einmal kommt es dort neben dem Spiel gegen die Cornau Buffaloes zu den beiden Spitzenspielen, gegen die Basebusters aus Osnabrück und die Waves aus Wilhelmshaven. Einzig die beiden Niederlagen gegen die Shoreliners werfen ein wenig Schatten auf die bisherige Saison der Bears, die ihre bisher beste Saison in der IBL Spielen.

Zum Ende wünschen wir Maik Stegemann auf diesem Wege noch Gute Besserung und schnelle Genesung. Wir freuen uns darauf Dich in der neuen Saison wieder spielen zu sehen!